Tango-Argentino-Alter-Bahnhof-Steinebach-Wörthsee

Tango Argentino im Nahbereich Seefeld, Hechendorf, Pilsensee, Weßling

 

Tango im Alten Bahnhof in Steinebach am Wörthsee

mit S-Bahn-Anschluss direkt vor der Tür

Alter Bahnhof Steinebach

Alter Bahnhof Steinebach

Nachdem ich mit meinen Aktivitäten 2013 im Kulturbahnhof in Rimsting (Chiemgau) die Koffer packen musste (mehr über diesen Abschnitt unter http://tango-a-la-carte.de/tango-muenchen-das-muenchener-tangoangebot/tango-chiemgau-chiemsee-tango), da das Gebäude vom Besitzer verkauft worden war, ahnte ich noch nicht, dass mich die Reise mit dem Tango Jahre später erneut zu einem alten Bahnhof bringen würde, um dort wieder für eine Weile Station zu machen. Dazwischen bot ich tangotänzerische Körperarbeit, nach einem System, das ich selbst entwickelt habe (als nonverbaler Körper-Dialog in Langsamkeit und Stille) auf Schloss Seefeld an, im Alten Sudhaus des Bräustüberls, nahe Herrsching am Ammersee, wo ich noch immer, auf der anderen Seite des Schlosshofes, regelmäßig zusammen mit Matthias Hellwig, dem Leiter des Fünf Seen Filmfestivals, zu Langen Tango-Filmnächten mit anschliessender Tangobar lade, im dortigen Breitwandkino (mehr zu dieser Veranstaltungsreihe unter http://tango-a-la-carte.de/tango-muenchen-das-muenchener-tangoangebot/tangofilm-breitwand-kino-schloss-seefeld-milonga).

 

Der Neubeginn

Im April 2016 fand ich für meine Arbeit schließlich einen neuen Tango-Ort im Alten Bahnhof in Steinebach, den ich nach Bedarf für Workshops mieten konnte, und wo ich auch begann, meine tangobasierte Paartherapie anzubieten. Mehr unter:  http://tango-a-la-carte.de/tango-argentino-berlin-berliner-tangoszene/tango-tanzprojekte/tango-paar-therapie

Infos zu Geschichte und Hintergründen dieses Bahnhofs unter www.alter-bahnhof-steinebach.de. Die Adresse: Alter Bahnhof in 82237 Steinebach, Bahnhofstr. 2

 

Ein Tanzraum von tangopoetischer Dimension

Alter Bahnhof Steinebach

Alter Bahnhof Steinebach

Aufbruch und Ankommen, Begegnung wie auch Abschied, Halten und Loslassen, Verlust, Nähe und Distanz, die Intensität des Unerwarteten sowie die Melancholie angesichts der Flüchtigkeit aller Ereignisse, der Veränderlichkeit jeglicher Verhältnisse, gehören zu den poetischen Konstanten und entscheidenden Grund-Motiven des Tango vom Rio de la Plata. Was liegt daher näher, ihm in einem alten Bahnhof eine neue Heimat zu geben, noch dazu eine so poetische. Vielleicht findet der zutiefst widersprüchliche und utopische Begriff der Heimat (als vorrangig innerliche Befindlichkeit) kaum besser seinen zeitgemäßen Ausdruck als im Tango – und im Bild des Bahnhofs-Saals vielleicht seine trefflichste Entsprechung.

Und ein Ort mit direktem S-Bahnanschluss ist schon deshalb etwas Besonderes, da man dort, ohne nächtliche Wege zurücklegen zu müssen, aus dem Zug direkt zum Tango kommt, was vor allem für die Tänzerinnen von grossem Vorteil ist.

 

Umfangreiche Tango-Literatur und permanenter Büchertisch

Ralf Sartori beschäftigt sich seit 1988 auch ethnologisch, kulturgeschichtlich mit dem Original-Tango vom Rio de la Plata. Er ist Autor von bisher 6 Tangobüchern und Herausgeber der ersten Tangobuchreihe weltweit mit dem Titel Tango-Global

Auf unserem Büchertisch liegen immer sämtliche Bände dieser Tango-Buchreihe aus.

Derzeit stellen wir dort ganz frisch und beinahe noch druckwarm die zwei in kurzer Folge hintereinander erschienenen Bände mit Tango-Essays vor, nämlich

den zweiten Themen-Sonderband dieser Reihe, mit dem Titel: Die Essays / Über den Tango, das Leben und den ganzen Rest. Mehr zu diesem Buch unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-global-buch-ausgaben/tango-global-sonderbaende/tango-essays

und dessen Fortsetzungs-Band als Dritten Themen-Sonderband der Reihe, mit dem Titel: Die Essays – Teil 2/ Tango: eine Philosophie, die man in allem tanzen kann, und eine Poesie, die sich zugleich darin verkörpert. Mehr dazu unter: http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-global-buch-ausgaben/tango-global-sonderbaende/tango-essays-themen-sonderband-3.

Sowie die gesamte Buch-Trilogie über die Entstehung, Entwicklung und Gegenwart der Berliner Tangoszene. Berlin gilt als Welt-Tangometropole gleich nach Buenos Aires, von ihr ging auch die zweite Tango-Globalisierungswelle in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus.

Mehr zu Band 1 unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-argentino-berlin-buch-trilogie, zu Band 2 unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-argentino-berlin-buch-trilogie/tango-berlin-band-2 und zum 3. Band unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-argentino-berlin-buch-trilogie/tango-berlin-band-3.

Sowie zu dem Essay-Band Tango – Die Essenz/ Eine Annäherung mit 49 Maximen für den tanzenden Eros, der in der Reihe Tango Global als erster Themen-Sonderband erschienen ist. Mehr darüber unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-global-buch-ausgaben/tango-global-sonderbaende).

 

 

 

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