Tango Berlin

 

Tango in Berlin – Aus dem Vorwort zur Buch-Trilogie in Band 1 

Der Tango wählte Mitte der 1980er Jahre West-Berlin mit seinem besonderen städtischen Klima in dieser Zeit, um erstmals nach dem 2. Weltkrieg in Europa wieder Fuß zu fassen. Und schon vor dem Mauerfall galt das mittlerweile vereinte Berlin, gleich nach Buenos Aires, als die zweite Welt-Tango-Metropole.

Buch-Umschlag zu Tango in Berlin, Band 1

Buch-Umschlag zu Tango in Berlin, Band 1

Gute Gründe also, diese Reihe mit einem Band zu eröffnen, der sich in einem eigenen Kapitel ausführlich dem Tango in Berlin, dessen Entwicklung in den letzten 30 Jahren, mit Schwerpunkt auf dessen Pionier- und Anfangszeit widmet.

Band 2, der im April 2016 erscheint, knüpft an diese Phase an, würdigt dabei besonders die Pionierinnen des Berliner Tango und beschreibt, wie sich die Tangoszene in Berlin weiter ausbreitete und ihre tänzerische Infrastruktur ausbaute. Darin kommen natürlich auch viele neue AutorInnen zu Wort. Eine ausführliche Vorstellung von Band 2 mit Inhaltsverzeichnis und AutorInnen-Liste finden Sie unter dem Link http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-argentino-berlin-buch-trilogie/tango-berlin-band-2, das Vorwort daraus unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tangobuch-reihe/tango-berlin-prologe-band-2.

Band 3 wird schließlich die Schwerpunkt-Trilogie Berliner Tango vorwiegend mit Beiträgen zu aktuellen Entwicklungen und Angeboten abrunden. Bei dieser Aufteilung lassen sich jedoch die drei Phasen nicht völlig voneinander abgegrenzt behandeln, da einzelne Artikel thematisch auch weitere zeitliche Spannen umfassen.

Als Zusatz-Band, um die Tango-Berlin-Trilogie abzurunden, arbeiten wir derzeit an der Fertigstellung eines großen Milonga-Führers für den Berliner Tango. Mehr dazu unter http://tango-a-la-carte.de/tango-argentino-berlin-berliner-tangoszene

So groß und vielschichtig die Berliner Tango-Szene mittlerweile ist, hoffen wir natürlich auf viele weitere interessante AutoriÍnnen, die zu den kommenden Bänden noch Themen selbst definieren und bearbeiten möchten.

Mein eigener Anspruch an diese Arbeit richtet sich bei dieser Zusammenstellung nicht darauf, Sachbücher im klassischen Sinne zu generieren, sondern Buch-Gattungen und Genre-Grenzen spielerisch in einer Weise zu überschreiten, die dem Tango ohnehin von Natur aus entspricht. Dabei werden schlaglichtartig herausragende Momente, Ereignisse und Orte des Tango in Berlin beleuchtet, dazwischen Verbindungen sichtbar, Impressionen und Einblicke in dessen Werdegang durch seine Protagonisten gegeben, deren Lebenswege sich wiederum selbst vom Tango mitgelenkt darstellen – in einer Art Collage.

So wird immer wieder etwas von dem, was den Berliner Tango ausmacht, darin spürbar werden, vor mannigfaltigen persönlichen Hintergründen und aus ganz unterschiedlichen menschlichen Blickwinkeln gespiegelt. Untrennbar davon zeichnet sich in diesem Buch natürlich ebenso die dazu umgekehrte Wirkungsrichtung ab, indem es die inneren und äußeren Prozesse all jener mitbeschreibt, die den Berliner Tango leben und kultivieren. Denn jede Beziehung läßt beide Seiten aneinander sichtbar werden.

Doch aus Wertschätzung und Respekt gegenüber den beiden Ursprungs-Metropolen des Tango, Montevideo und Buenos Aires, ist das erste Kapitel dieses Bandes ausschließlich Tango-Themen vorbehalten, die unseren Blick zum Mündungsgebiet des Rio de la Plata führen.

Ralf Sartori

 

Eine ausführliche Präsentation von Band 1 Tango in Berlin,

mit Inhalts- und Autorenverzeichnis, den Buchdaten und Bestellangaben finden Sie unter dem Link www.tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-argentino-berlin-buch-trilogie.

 

Unsere Tango Berlin Trilogie bildet dabei jedoch nur den Auftakt einer langfristig angelegten Buch-Reihe über den Tango vom Rio de la Plata mit dem Titel Tango Global (mehr zu dieser unter www.tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tangobuch-reihe).

 

Redakteur und Herausgeber der Reihe

ist Ralf Sartori. Weitere AutorInnen und Beiträge sind jederzeit willkommen.

 

Text-Einsendungen und Auskünfte:

bitte an Mail: nymphenspiegel@aol.com. Letzteres auch unter Tel: 089/ 56 48 37 oder 0172/ 827 55 75.

 

Einen weiteren inhaltlichen Themenschwerpunkt dieser Reihe

bildet Typisch männlich – typisch weiblich? In der jeweiligen Wahrnehmung des gemeinsamen Tanzens. Beiträge hierzu von Tänzerinnen und Tänzern werden aus dem gesamten deutschsprachigen Raum gesucht. Mehr dazu unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tangobuch-reihe/literatur-perspektive-maennlich-weiblich.

 

Der diese Buchreihe begleitende Blog

befindet sich unter: http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-blog-muenchen-berlin-hamburg. Auch hier kann man sich einbringen. Die interessantesten Texte können in die Bände der Tango-Buchreihe aufgenommen werden.

 

Und an dieser Stelle verlinken wir gerne AutorInnen der Buchreihe und weitere Unterstützer unserer Arbeit:

Die Tanzschule für Tango in Berlin, Estudio SudamericA”:
http://www.estudiosudamerica.de/tango_berlin.html

Zu Michael Rühl und seinem Tangofestival Berlin unter http://tangofestivalberlin.de

Zu Jörg Buntenbach und seinem tangokultur.info (www.tangokultur.info): Das Onlinemagazin rund um das Thema Tango Argentino im deutschsprachigen Raum. Ob Tangokurse, Events, Tanzpartner, Tangomode, Tangoreisen oder Tangomusik und Tangobücher: Hier ist alles zu finden. Auf der regionalen Seite www.tangoberlin.de finden sich zudem alle aktuellen News aus der Berliner Tangoszene.

Susanne Langer, Coach, Dozentin, Tango-Lehrerin und Autorin für die Tangodanza schreibt in Band 1 von Tango Global über Ihre Erfahrungen im TangoBlindDate – einem Tangokurs für Blinde und Sehende unter der Augenbinde.
Mehr über Ihre Themen- und Arbeitsbereiche unter www.people2move.com und www.tangopoetry.com

Frank-Rüdiger Berger, Theaterwissenschaftler mit Schwerpunkt Ballett; lebt in Berlin, Photographie: Einzel- und Gruppenausstellungen in Berlin, Dresden, Sydney; Photoveröffentlichungen.: www.frberger.de

Julia Otto ist seit 2004 als freischaffende Photographin tätig und realisiert Aufträge aus Bereichen wie Reportage, Architektur, Werbung und Portrait. Sie hat das Bild auf der Umschlag-Rückeite aufgenommen. Dieses entstand im Mai 2002 auf einem Tangofest im Ballhaus Rixdorf. Kontakt: www.julia-otto.net

Karin Klug, geboren 1964 in Graz. Psychologin, Autorin, Katzenliebhaberin und leidenschaftliche Tänzerin. Seit 2006 selbständig tätig. Schreibt über Psychologisches & Alltägliches, meist in Form von Reportagen, Erzählungen, Miniaturen, Gedichten, Portraits, Kolumnen… (www.karinklug.at). Hat 2013 zusammen mit Richard Büttgen die Tango Graz Homepage (www.tango-graz.at) ins Leben gerufen. Veröffentlichungen in zahlreichen Printmedien, Anthologien und Literaturzeitschriften.

Judith Schwyter (www.judithschwyter.net), Journalistin und Filmemacherin. Ihr Dokumentarkurzfilm MY FIRST TANGO, von dem ihr Artikel in diesem Buch handelt, ist online erschienen auf www.my-first-tango.com

Mariell Kiebgis tanzt Tango, ist Massage- und Körpertherapeutin. Mehr über sie unter www.vasana.de

Mona Katzenberger (Autorin in Band 2 der Tango Berlin Buchtrilogie) erzählt darin ihre Geschichte mit dem Tango in Berlin. Mehr zu Monas und Carlos Berliner Tango-Angeboten unter www.monaka-berlin.de

 

Einige Infos zum Kooperations-Angebot

für alle, die dieses bisher weltweit einzigartige Tangobuchreihen-Projekt, natürlich im Gedanken der Gegenseitigkeit, unterstützen möchten, finden sich unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-berlin-buch-kooperationen-ausschreibung

 

 

Sonstige Literatur zum Tango vom Rio de la Plata

Neben der Herausgabe dieser Tangobuch-Reihe arbeitet Ralf Sartori seit 1992 hauptberuflich als Tango-Lehrer. Zudem hat er bisher fünf eigene Bücher über den Tango vom Rio de la Plata veröffentlicht.

Sein neuestes Tangobuch finden Sie (mit Bestellmöglichkeit) unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-argentino-literatur-tango-buch-neuerscheinung.

Mehr seiner weiteren Tango-Literatur unter dem Link: www.tango-a-la-carte.de/tango-buecher.

 

 

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