Tangoszene Berlin

 

Die Chronik der Berliner Tangoszene

mit ihren Milongas, Tangoschulen, -Tänzern, Tangobällen, -Festivals und vielfältigen sonstigen Angeboten von traditionellem argentinischen Tango bis hin zu experimentiellen Ausprägungen, in denen Grenzen zu anderen Bereichen oder in andere Szenen hinein überschritten werden, findet Ihr in Tango Global, der weltweit ersten Tangobuch-Reihe in deutscher Sprache (www.tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tangobuch-reihe), insbesondere den ersten drei Bänden, die eine Trilogie zur Entstehung und Entwicklung des Berliner Tangos bilden

 

Die Bewahrung der Geschichte des Berliner Tango, von dessen Pionier- und Anfangszeit bis in die Gegenwart

ist das Hauptanliegen, das ich als Redakteur und Herausgeber mit der Tango-Berlin-Trilogie innerhalb der Buchreihe Tango Global verbinde.

Die Geschichte des Berliner Tango, des Wachstums, der Ausgestaltung und Veränderung seiner Milieus und Subkulturen, der Szene, reicht aus der Sicht von 2017 etwa 35 Jahre zurück. Tango ist seitdem zu einem globalen Phänomen geworden. Seine beiden Welt-Metropolen sind Buenos Aires, gefolgt von Berlin. Allein die unüberschaubare Fülle an Berliner Tango-Angeboten, die große Zahl von Anbietern mit ihren unterschiedlichen Auffassungen und Zugängen zwingt mittlerweile schon zur Auswahl. Was dabei als wichtig oder repräsentativ bewertet wird, ist nicht zuletzt eine Frage subjektiver Betrachtung. Der Berliner Tango-Kosmos ist heute zu groß, dessen Verbindungen und Vernetzungen allzu komplex, um ihn lückenlos abzubilden.

Was mir besonders am Herzen liegt mit dieser Publikation, ist der Versuch, die Wurzeln des Berliner Tango der Mit- und Nachwelt so weitgehend als möglich zu überliefern, seine Geschichte aufzuschreiben, mit all den persönlichen Geschichten ihrer Protagonisten, vor allem von der Pionier- und Anfangszeit – und die wichtigsten Entwicklungslinien bis in die Gegenwart hinein aufzuzeigen. Dass dabei einige persönliche Erinnerungen in manchen Punkten nicht immer ganz deckungsgleich sind, ist nicht nur deren Gegenspieler, dem Vergessen geschuldet, sondern entspricht ganz einfach dem oszillierend-subjektiven Charakter jeglicher menschlichen Erinnerungsleistung (oft sind es gerade die Widersprüchlichkeiten und Unterschiede in der Wahrnehmung, die ein Gesamtbild erst seiner Vollständigkeit näher bringen, die letztlich nie ganz erreicht werden kann). So kristallisiert sich in eben diesen Widersprüchlichkeiten und Übereinstimmungen erst so etwas wie eine gemeinsame Erzählung und ein Bild, das einen deutlichen Geschmack dieser Zeitabschnitte vermittelt. Die Szene war in der Anfangszeit noch in keiner Weise professionalisiert, sie war familiär, hoch individualistisch geprägt und vor allem überschaubar. Man kannte einander. Daher lässt sie sich in den ersten beiden Bänden dieser Buch-Trilogie auch vollständiger erfassen.

Mehr zu Band 1 unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-argentino-berlin-buch-trilogie,

zu Band 2 unter: http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-argentino-berlin-buch-trilogie/tango-berlin-band-2.

Dasselbe gilt natürlich für deren Verästelungen, Querverbindungen und Differenzierungen, was im weiteren Verlauf der Darstellungen umso schwieriger wird, je weiter wir uns der Gegenwart nähern.

Die, welche sich heute noch an die Anfänge erinnern, stehen nicht ewig zur Verfügung, ihre Geschichten werden auch zu deren Lebzeiten weiter verblassen und verwehen, wenn wir sie nicht jetzt endlich festhalten. Die Berliner Tangoszene wird gewiss weiter wachsen und sich verändern, in einem Tempo, das für Berlin so typisch ist. Insofern ist absehbar, dass uns und künftigen Generationen von Tangueras und Tangueros, die gemeinsame Erinnerung daran, wie alles begann und es dann nach und nach weiterging, abhandenkommen wird, ohne die Bemühung, unsere Geschichte möglichst lebendig, getreu und ausgiebig festzuhalten und dabei auch die vielen kleinen Anekdoten zu überliefern, die Wesentliches erzählen.

Und ich meine, dass dies in den ersten beiden Bänden der Tango-Berlin-Trilogie weitestgehend gelungen ist.

Band 3 bietet, natürlich ebenfalls mit komplexen Vergangenheitsbezügen, jedoch hauptsächlich einen Querschnitt der jetzigen Tangoszene in Berlin. Eine ausführliche Vorstellung des dritten Bandes findet sich unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-argentino-berlin-buch-trilogie/tango-berlin-band-3.

Ralf Sartori / Redaktion und Herausgabe

 

Wer sich im Internet über aktuelle Termine und Adressen informieren möchte,

ist mit der Seite http://www.tango-argentino-online.com/home/ immer gut beraten.

 

Unsere Kooperationen mit Protagonisten der Berliner Tangoszene mit gegenseitiger Verlinkung

unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tango-berlin-buch-kooperationen-ausschreibung

Konzept und Inhalte aller Tango-Berlin-Bücher sowie der Reihe als Ganzes, nebst AutorInnen-Verlinkungen, finden sich unter http://tango-a-la-carte.de/tango-buecher/tangobuch-reihe/tango-berlin.

 

 

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